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Dienstag, 20. Mai 2014

Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan

Original-Cover
Autor: David Levithan
Originaltitel: Every Day
Verlag: FJB
 Format: Gebunden
 Seitenzahl: 397
Genre: Roman
Preis: 16,99€
 ISBN: 978-3841422194
Erschienen: März 2014



Haupt-Figuren: A, Rhiannon
Zeit:
Gegenwart
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"Ich werde wach. Und muss auf der Stelle herausfinden, wer ich bin."

 
"Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt, und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?"



Die Geschichte beginnt genau am 5994. Tag, als A die Augen aufschlägt und sich im Körper von Justin befindet. Das besondere daran ist, dass A nicht in einem Körper bleibt, sondern diesen täglich wechselt - unabhängig vom Geschlecht, der Religion oder sonstigen Merkmalen. Lediglich eines haben alle geliehenen Körper mit ihm gemeinsam. Sie sind alle 16 Jahre alt! Wie er das macht, weiß er nicht. Es geschieht einfach. Wie er es aufhalten kann? Auch das weiß er nicht. Er besitzt jedoch die Möglichkeit, Namen und Fakten im Gedächtnis der jeweiligen Person abzurufen, sodass es ihm möglich ist, diesen einen Tag weitestgehend unaufällig zu überstehen. Ein bestimmtes Ziel oder einen Zweck verfolgt er dabei nicht!

Am 5994. Tag kommt es jedoch zu einer Wendung in A's Leben.
Denn als er sich in Justin's Körper befindet, trifft er in der Schule auf dessen Freundin Rhiannon. Diese hat irgendetwas geheimnisvolles an sich, etwas was ihn fasziniert und gleichermaßen neugierig macht. Schnell wird A klar, dass Justin sich nur wenig um seine Freundin kümmert und gerade deshalb, will er diesen einen Tag den er zur Verfügung hat, zu einem ganz besonderen Tag in Rhiannons Leben machen. Wie sollte es anders sein? Er verliebt sich natürlich in sie! Doch wie soll diese Liebe funktionieren? Findet er einen Weg und was würde Rhiannon sagen, wenn sie die Wahrheit über A wüsste?

 
Zunächst einmal hat mich das Buch von der Idee her an "Mercy - Gefangen" von Rebecca Lim
erinnert. Mit dem Unterschied, dass A täglich den Körper wechselt. Die Grundidee finde ich nach wie vor klasse!

Der Schreibstil und der Einstieg in das Buch, ist meiner Meinung nach, sehr gelungen. Der Leser kann sich langsam in die Situation von A einfinden und entdeckt gemeinsam mit ihm die unterschiedlichsten Charaktere, die wirklich so bunt gemischt sind, wie das Leben selbst. Man schlüpft immer wieder in verschiedene Sicht- und Lebensweisen, welche vom Autor faszinierend aber auch realistisch dargestellt werden! 
Aber mal ehrlich! Auch wenn es noch interessant wäre, das Ganze vielleicht selbst einmal zu erleben - tauschen würde ich nicht wollen! Kein eigenes Leben, keine richtige Familie und keine Freunde. Das wäre doch furchtbar!
Kommen wir aber nun zu unseren beiden Haupt-Personen:
Rhiannon gefällt mir als Charakter sehr gut, wobei A als Protagonist dagegen nicht wirklich greif-und/oder fassbar wird. Zugegeben, er weiß natürlich selbst nicht viel über sich. Dennoch kommt es im Buch zu einer Situation, in der dem Leser einige Informationen vorenthalten werden. Sei es, um die Fantasie anzuregen oder um uns den Fortgang der Geschichte schmackhaft zu machen. Zurück bleiben leider trotzdem ein paar Ungereimtheiten und ungeklärte Fragen, auf die ich jetzt schon gerne eine Antwort hätte. Aber wie sagt man so schön? "Geduld ist eine Tugend!" ;-)
Ein weiterer kleiner Kritikpunkt wäre zum Thema "Spannung". Nach dem ersten Viertel kommt es nämlich zu einer doch sehr spannenden Situation. Leider wird diese Idee zunächst nicht weiter verfolgt bzw voll ausgeschöpft. Das Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf der Liebesgeschichte zwischen A und Rhiannon.
Erst gegen Ende des Buches, wird dieser Punkt erneut aufgegriffen. Nicht unbedingt spannend und anders als erwartet aber insgesamt ist und bleibt das Buch trotzdem eine Leseempfehlung.


 
 

Dienstag, 16. April 2013

Die Mechanik des Herzens von Mathias Malzieu

Original-Cover
Autor: Mathias Malzieu
Originaltitel: La Mécanique du Coeur
Verlag: carl's books
 Format: Broschiert
 Seitenzahl: 188
Genre: Novelle, Fantasy
Preis: 12,99€
 ISBN: 978-3-570-58508-5
Erschienen: Juni 2012


 
Haupt-Figuren: Jack, Dr. Madeleine, Miss Acacia, Georges Méliès
Zeit/Ort: 
Beginn: 16. April 1874/Edinburgh - später Andalusien (Spanien) ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
















   

"Jack ist ein besonderer Junge. Seit seiner Geburt hat er ein mechanisches Herz in Form einer Kuckucksuhr, die jeden Tag neu aufgezogen werden muss. Nur eines muss er dabei bedenken: Er darf sich niemals verlieben, denn das würde sein zartes Uhrwerk nicht aushalten. Als Jack eines Tages die bezaubernde Tänzerin Miss Acacia kennenlernt, spielt sein Herz sofort verrückt. Doch er lässt sich nicht entmutigen und kämpft um seine Liebe …"

 
Am 16. April 1874, also genau vor 139 Jahren, war in Edinburgh eines der kältesten Tage, die es bisher gab. Selbst die Vögel fielen, zu Tode erstarrt, vom Himmel.
Auf einem Hügel jedoch, geschah etwas völlig sonderbares! Der kleine Jack wurde geboren und nur durch die Hilfe der Dr. Madeleine war es möglich, den Jungen am Leben zu erhalten. Sie setzte ihm eine kleine mechanische Kuckucksuhr ein, welche von nun an sein echtes Herz ersetzen sollte. Weil aber seine Mutter noch in jener Nacht verschwand und auch andere kinderlose Paare den kleinen Jack nicht adoptieren wollten, wuchs er wohlbehütet und relativ abgeschottet bei Dr. Madeleine auf.
Zu seinem 10. Geburtstag durfte er erstmals den Marktplatz besuchen und dort geschah es schließlich. Jack sah eine wunderschöne Flamencotänzerin mit lieblicher Stimme. Sofort verliebte er sich in die kleine Dame und seine Kuckuckuhr spielte verrückt. Mehrmals warnte ihn Dr. Madeleine, dass er sich nicht verlieben dürfe und nur mit Mühe und Not gelang es ihr, den verliebten Jack zu beruhigen und seine mechanische Uhr zu reparieren. Trotz aller Warnung, versuchte er dennoch seine hübsche Tänzerin wiederzufinden. Selbst zur Schule ging er eines Tages - ohne Erfolg!
Im Alter von 14 Jahren ändert sich Jacks Leben plötzlich. Auf dem Schulhof geschieht etwas, womit niemand gerrechnet hätte. Eine großartige Reise mit Georges Méliès beginnt und die Suche nach seiner großen Liebe geht weiter.


 
Die Geschichte vom kleinen Jack mit der Kuckucksuhr, ist wirklich ein sehr gelungenes Werk mit so manch versteckter Botschaft. Auch zwischen den Zeilen lässt sich eine Menge herauslesen. Hier geht es um sehr viel Gefühl, um die Liebe, um eigene Grenzen die überschritten werden, um Hoffnungen, um Ängste und um so viel mehr.
Mathias Malzieu hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Sehr wortstark aber auch poetisch. Geschrieben wurde das ganze aus der Ich-Persepektive und so erfahren wir natürlich aus erster Hand, wie unser Protagonist funktioniert und wie er tickt.
Außerdem hat Malzieu zwischenzeitig recht interessante Ideen. So lernen wir zum Beispiel, etwas über die Bedeutung vom Tränenschnaps.
Die Figuren sind teilweise etwas skurril und sehr eigenwillig aber wiederum auch sehr süß und harmonisch ausgearbeitet. Jack's Charakter gefällt mir insgesamt recht gut. Seine naive und niedliche Art brachten mich an einigen Stellen wirklich zum schmunzeln. Seinen Hamster nennt er beispielsweise Cunnilingus - ohne sich überhaupt dessen Bedeutung sicher zu sein. Er glaubt fest daran, dass es sich dabei um einen römischen Held aus der Antike handelt.
Etwas schleierhaft und der Hauptgrund dafür, dass ich mich nicht vollständig mit seinem Charakter anfreunden konnte, ist die sehr ausgeprägte Leidenschaft zu seiner Miss Acacia.
Seite 28, Zeile 22:
"Ihre Brüste sind zwei kleine Baisers, so wohlgeformt, dass es unhöflich wäre, sie nicht auf der Stelle zu vernaschen."
Das ist an sich ganz süß beschrieben aber in meiner Vorstellung wollte es sich einfach nicht mit einem 10-Jährigen in Verbindung bringen lassen. Ein weiterer Kritikpunkt wäre an dieser Stelle, die Szene mit Jack the Ripper. Das war für meinen Geschmack überflüssig und hat absolut nicht in die Geschichte reingepasst.
Positiv fand jedoch, die erneute Begegnung mit Georges Méliès. Diesen habe ich nämlich erstmals in dem Buch "Die Entdeckung des Hugo Cabret" kennengelernt. Das muss wirklich ein toller Mann gewesen sein.



Sonntag, 14. April 2013

Das Mädchen auf den Klippen von Lucinda Riley

Original-Cover
Autor: Lucinda Riley 
Titel: Das Mädchen auf den Klippen
Originaltitel: The Girl on the Cliff
Verlag: Goldmann
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 444
Genre: Familiengeschichte, Historisch
Preis: 9,99€
 ISBN: 978-3-442-47789-0
Erschienen: Mai 2012


 

Haupt-Figuren: Grania Ryan 
Zeit/Ort: Gegenwart und 1914/Dunworley Bay, West Cork, Irland ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


"Ich. Ich möchte eine Geschichte erzählen."

  
"Ein Haus an den Klippen. Eine schicksalhafte Liebe und ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter...
Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird sie jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht Grania das Kind an. Ohne es zu ahnen, stößt sie durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf - ihrer Geschichte..."


Manchmal meint es das Schicksal nicht gut mit einem. Das muss auch die berühmte Bildhauerin Grania Ryan erfahren. Diese wohnt zusammen mit ihrem Freund Matt in New York und bisher verlief ihr Leben eigentlich in geordneten Bahnen.
Vor ein paar Wochen erlitt die 31-Jährige jedoch eine Fehlgeburt und flüchtet sich auf Grund dessen, in ihre irische Heimat West Cork. Dort verbringt sie die Tage im Farmhaus ihrer Eltern und bricht jeglichen Kontakt zu ihrem Freund ab.
Bei einem ihrer langen Spaziergänge, entdeckt sie plötzlich ein kleines Mädchen mit roten Haaren, blaugefrorenen Zehen und in einem weißen Baumwollkleid. Mit abwesenden Blick steht sie auf den Klippen und zeigt keinerlei Reaktion.
Sichtlich angespannt befragt Grania anschließend ihre Mutter dazu und erfährt, dass es sich bei der Kleinen um die 8-Jährige Aurora Lisle handelt, deren Mutter vor vier Jahren den Freitod wählte und von der Klippe sprang. Anders, als es Granias Mutter Kathleen beabsichtigt hatte, spricht sie das Mädchen an und die beiden werden schnell gute Freunde.
Schon einige Zeit später, zieht sie auf Wunsch von Auroras Vater, Alexander Devonshire, ins nicht weit entfernte Dunworley Haus. Erst nach und nach erfährt Grania, weswegen ihre Mutter dem Ganzen so misstrauisch gegenüber steht. Ein Familiengeheimnis lauert im Dunkeln und führt die beiden Familien ungewollt wieder zusammen. Die Geschichte aus der Vergangenheit scheint sich nun, dank Grania, zu wiederholen.

 
Obwohl ich beide Cover sehr schön finde, entspricht das Original dem Titel am ehesten. Nichts desto trotz, finde ich aber auch das Cover vom Goldmann-Verlag optisch sehr schön.
Die Familiengeschichte hat mir insgesamt wieder sehr gut gefallen und ich würde behaupten, dass sich die Autorin mit diesem Werk sogar gesteigert hat.
Die Protagonisten der jeweiligen Zeit, waren mir größtenteils sehr sympathisch und wieder einmal hat Frau Riley mich mit ihren anschaulichen Beschreibungen ins Träumen gebracht.
Das Buch liest sich wirklich gut weg und das Geheimnis wird langsam aber nachvollziehbar gelüftet. Nach und nach treten immer mehr Personen in den Vordergrund, wobei es aber nicht schwer ist, den Überblick zu behalten. Für all diejenigen, die sich damit vielleicht etwas schwer tun, gibt es sogar einen Stammbaum. Zwischenzeitig meldet sich außerdem immer wieder Aurora zu Wort und fasst bisher Geschehenes kurz und knackig zusammen. 
Ineinander ist also alles sehr stimmig und gerade, wenn es in die Vergangenheit geht, wird es zunehmend spannend und etwas dramatisch. Liebe, Intrigen, eine gute aber auch ausreichende Prise Kitsch und wie sollte es anders sein? Ein Happy End wartet natürlich auch am Ende der Geschichte. Perfekt! Deswegen gibt es von mir, ohne großartig darüber nachdenken zu müssen: 5 Nüsse! Schon jetzt freue ich mich auf ihr nächstes Buch, welches im Mai erscheint und "der Lavendelgarten" heißt.

 

Donnerstag, 21. März 2013

Die Entdeckung des Hugo Cabret von Brian Selznick

Autor: Brian Selznick
Titel: Die Entdeckung des Hugo Cabret  
Originaltitel: The Invention of Hugo Cabret
Verlag: cbj
Format: Gebunden 
Seitenzahl: 540
Genre: Kinder-und Jugendbuch
Preis: ursprünglich 19,95 (TB: 12,95€)
ISBN: 978-3-570-13300-2
Erschienen: Februar 2008


Haupt-Figur: Hugo Cabret
Zeit/Ort: 1931/Paris

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"Von seinem Platz hoch oben hinter der Uhr konnte Hugo alles genau überblicken."

  
(Innenseite)
"Hugo Cabret, seines Zeichens Wächter der Uhren, Waisenjunge und Dieb, lebt verborgen in den Mauern des Pariser Bahnhofs. Als er die Aufmerksamkeit eines exentrischen kleinen Mädchens und ihres bärbeißigen Großvaters auf sich lenkt, in seine Existenz im Verborgenen und damit sein größtes Geheimnis in Gefahr. (...)"

In dieser Geschichte geht es um einen kleinen Pariser Jungen, namens Hugo Cabret! Als sein Vater, ein bekannter Uhrenmacher, ums Leben kommt - wird er kurzerhand zum Waisen. Doch plötzlich steht sein volltrunkener Onkel vor der Tür und nimmt ihn bei sich auf. Seitdem lebt Hugo bei ihm im Bahnhof und wartet täglich die Uhren. Seine geschickten Hände und die Erfahrungen, die er bei seinem Vater sammeln konnte, kommen ihm hierbei durchaus zugute.
Eines Tages jedoch, verschwindet Hugo's Onkel spurlos und da anscheinend niemand Notiz davon nimmt, schmiert und ölt Hugo weiterhin die gesamten Bahnhofsuhren, um nicht aufzufallen. Hier und dort klaut er sich mal ein Brötchen oder gar ein Flasche Milch.
Einzig und allein vor dem Bahnhofswerter muss er sich in Acht nehmen. Denn dieser sammelt streunende Kinder ein und sperrt sie in eine Zelle. Von dort aus dauert es nicht mehr lang und die Kinder werden unter Tränen, bitten und betteln gegen ihren Willen in ein Waisenhaus gesteckt.
Wie der Zufall es will, wird Hugo schon bald beim Klauen eines kleinen Spielzeuges erwischt. Der Besitzer ruft sofort nach dem Bahnhofswerter, schnappt sich den Jungen und leert seine Taschen. Zum Vorschein kommt Hugo's Notizbuch. In diesem Buch befinden sich Zeichnungen, mit einer ganz besonderen Bedeutung, die so einiges verändern könnte und vielleicht auch wird, wenn ihr euch das Buch zur Hand nehmt.

  
Ehrlich gesagt, wusste ich bis vor kurzem noch gar nicht, welch ein wundervoller Schatz sich in in meiner kleinen Bibliothek verbirgt. Durch Zufall fischte meine Mutter das Buch aus dem Regal und ich begann zu lesen.
Tja und nun? Ich bin restlos begeistert! Nicht nur, dass das Cover dem Original entspricht und der Buchschnitt schwarz ist.. nein.. die ganze Aufmachung finde ich mehr als gelungen. Das Buch besteht nämlich nicht nur aus Text, sondern wird unterstützt und weitererzählt durch schwarz/weiß Zeichnungen.
In einer Amazon-Meinung steht dazu, dass er/sie kein Bilderbuch haben wollte.
Naja, also ein Bilderbuch im eigentlich Sinne ist es ja nun wirklich nicht. Die Bilder sind doch gerade das Besondere an dem Buch.
Abgesehen davon, ist die Geschichte bezaubernd, die Aufmachung toll und die gebundene Ausgabe nur schwer erhältlich.



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Nun noch ein Wort zur Verfilmung: Zuckersüß!

Einer meiner Lieblinge ist ganz klar Asa Butterfield, der die Rolle des Hugo Cabret spielt und mich bereits in einer ganz anderen Buchverfilmung überzeugen konnte. An dieser Stelle kann ich euch "Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne" nur allerwärmstens empfehlen!! Buch und Film sind einfach nur zum heulen schön. Mein Tipp: Legt schon mal Papiertaschentücher zur Seite!

Auch Sacha Baron Cohen kann in der Rolle des Bahnhofswerter überzeugen. Hier zeigt er mal eine ganz andere Seite von sich.

Asa Butterfield



Montag, 18. März 2013

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie von Lauren Oliver

Original-Cover
Autor: Lauren Oliver 
Titel: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
Originaltitel: Before I Fall
Verlag: Carlsen
 Format: Gebunden
 Seitenzahl: 447
Genre: Junge Erwachsene
Preis: 19,90
 ISBN: 978-3-551-58231-7
Erschienen: September 2010


Haupt-Figuren: Samantha Kingston, Lindsay, Ally, Elody, Kent...

Zeit/Ort: Gegenwart/Ridgeview (Connecticut)

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"Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie, aber bei mir war es nicht so."

"Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?
Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben. Stattdessen ist es ihr letzter...

Es ist Freitag, der 12. Februar! Wie an jeden Morgen klingelt 6.30Uhr der Wecker von Samantha Kingston. Sie steht auf und beginnt wie gewöhnlich ihren Tag. Ihre beste Freundin Lindsay holt sie mit dem Auto ab und als nächstes fahren sie zu Elody. Die vierte Freundin in diesem Bund ist Ally!
In der Schule ist Valentinstag und wie jedes Jahr werden Rosen verteilt. Derjenige der am Ende des Tages die meisten besitzt, darf sich über seinen hohen Beliebtheitsgrad erfreuen. 
Sam ist Schülerin der 12. Klasse, gutaussehend und dürfte an diesem Tag insgesamt sehr viele Rosen erhalten. Der Tag vergeht und nach der Schule fahren die Freundinnen zu Ally, um sich wie üblich für eine Party aufzuhübschen, Alkohol zu trinken und über alles mögliche zu lästern.
Auf der Feier angekommen, wird getanzt, getrunken und gelacht. Es geschehen diverse Pannen und der ein oder andere sorgt für Aufsehen.
Als es schließlich spät wird, fahren die vier angetrunken nach Hause und plötzlich geschieht das Unvermeidbare. Es knallt!! Das Auto überschlägt sich und Sam ihr Tag endet.....
Unvermeidbar? Sam fällt und fällt und plötzlich klingelt der Wecker! Es ist der 12. Februar! Irgendetwas läuft schief! Irgendetwas scheint hier ganz und gar nicht zu stimmen! Samantha beginnt den Tag von vorn! Wie in einer Zeitschleife. Doch nur sie kann sich daran errinern, was zuvor geschehen ist. Kann sie den Unfall diesmal verhindern?

 
Das Cover ist weiß mit schwarzer Schrift. Der Titel ist ziemlich lang und um ehrlich zu sein, gefällt mir das Original-Cover mit dem kurzen Titel wieder mal besser.
Aber egal! Es geht schließlich um den Inhalt und dieser ist wirklich mehr als super! Das Buch liest sich schnell und leicht und ich war gespannt auf die weiteren Tage in Sams leben. Denn insgesamt verbringt sie den 12. Februar ganze sieben Mal!
Jeder von uns kennt die Situation, in der man erst überlegen muss, wie man sich für gewisse Dinge entscheiden soll. Man versucht alles abzuwegen, beginnt zu intepretieren und spinnt die Gedanken in seinem Kopf weiter.
Was wäre nun, wenn man sich anders entschieden hätte? Was wäre dann passiert? Welche Folge hat diese oder jene Handlung auf den weiteren Verlauf
In der Geschichte wird deutlich, wie sehr sich der einzelne Tag veränderen kann und welche Auswirkungen es auf das weitere Leben haben könnte. Ein kleiner Satz, eine kleine Geste... alles könnte sich dadurch verändern! Ich finde das sehr spannend, denn wir erleben solche Momente täglich. Bewusst und unbewusst! Besonders interessiert hat mich das Ende. Was passiert denn nun nach dem siebten Tag? ;-) Ganze 5 Nüsse gibt es für dieses tolle Buch! 


 

Samstag, 2. März 2013

Für immer vielleicht von Cecelia Ahern

Original-Cover
Autor: Cecelia Ahern 
Titel: Für immer vielleicht
Originaltitel: Where rainbows end
Verlag: Fischer
 Format: Taschenbuch
 Seitenzahl: 446
Genre: Roman
Preis: 8,95
 ISBN: 978-3-596-16134-8
Erschienen: September 2006 (4.Auflage)



Haupt-Figuren: Rosie Dunne, Alex Stewart
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"An Alex
Ich lade dich am Dienstag, den 8. April zu meiner Geburtstagsfeier ein."

  
">Wir haben zweimal nebeneinander vor dem Altar gestanden, Rosie, zweimal! Und jedes Mal auf der falschen Seite!<
Alex und Rosie kennen sich, seit sie fünf Jahre alt sind. Das Schicksal hat sie zu mehr als besten Freunden bestimmt, das scheint jedem klar - nur dem Schicksal nicht..."


Katie und Alex kennen sich seit dem Kindergarten. Bereits dort haben sie sich im zarten Alter von fünf Jahren immer kleine Zettel hin und her geschrieben und während des Erwachsenwerdens beibehalten. Nur, dass inzwischen ein reger Austausch zwischen Emails, Briefen, Chat-Nachrichten, SMSen, etc. stattfindet und weitere Personen am Leben und am Austausch teilnehmen. Natürlich lebt jeder von ihnen auch sein eigenes Leben und gestaltet es nach Lust und Laune. So wird Rosie z.B. schwanger und Alex findet die Frau fürs Leben und heiratet. Doch die beiden verbindet nach wie vor, mehr als nur Freundschaft und so bleibt die Frage ob jeder wirklich glücklich ist oder nicht.

 
Für mich war das nun das erste Buch der Autorin. Das Cover finde ich leider etwas langweilig, obwohl es wiederum nett ist, dass der Stil bei all ihren Büchern beibehalten wurde. Trotzdem gefällt mir das Original-Cover wesentlich besser. Farbenfroher, schöner und ansprechender!
Die Schreibweise des Buches hat mich teilweise doch sehr verwirrt. Die Idee ist nicht schlecht und die Geschichte an sich ist wirklich sehr schön aber durch die ganzen unterschiedlichen Mails, Briefe, Namen musste ich mich etwas durchkämpfen. Mir fehlen die Zeitangaben, Jahreszahlen, Daten!! Irgendwie so etwas in der Form. Das Buch springt von einem Jahr ins Nächste, überspringt ein paar Jahre und plötzlich hat Rosie ihre Tochter Katie, Alex ist verheiratet mit seiner Sally und man behält eigentlich nur auf Grund der Geburtstagsgratulationen den Überblick. Aber das reicht mir leider nicht!
Insgesamt lässt sich das Buch flott lesen. Das Ende ist wirklich schön, obwohl ich auch hier leider bemängeln muss, dass der Inhalt teilweise sehr in die Länge gezogen wurde. Mehr als drei Nüsse sind leider nicht drin!